Freitag, 21. November 2014

Wie man Bilder unter CC-Lizenz richtig verwendet

Das Verwenden von Bildern, die unter einer CC-Lizenz stehen, ist ja nicht immer so einfach. Da können schon mal Fehler passieren - und wenn Fehler passieren, dann werden Rechte verletzt (das Urheberrecht, Persönlichkeitsrechte usw.).

Was muss man bei der Verwendung von Bildern unter CC-Lizenz also beachten? Nun, man muss sich zu allererst die Lizenz genau anschauen, unter der das Bild steht. Welche Lizenz ist es? Gibt es Einschränkungen? Was fordert die Lizenz? Und dann muss man sich genau überlegen, was alles anzugeben ist - also neben dem exakten Namen des Urhebers/ der Urheberin auch der Name des Bildes, die Lizenz selbst und der Lizenztext an sich. Und vielleicht auch noch die Fundstelle. Da kommt so einiges zusammen. Wem das jetzt zu viel ist, der schaue sich am besten folgendes Video an:

Und hier die notwendigen Angabe zum Video:
Besonders hervorzuheben ist dabei auch die Checkliste, die mit dem Video mitgeliefert wird und auf der die Faustregeln noch einmal sehr übersichtlich zusammengefasst werden. Jetzt sollte alles klar sein, oder?

Aber: HALT!

So klar scheint es nicht zu sein, denn erste Kritikpunkte am Video können unter http://archiv.twoday.net/stories/1022371274/ nachgelesen werden. Und plötzlich ist alles anders? Und es wird nicht besser, wenn man sich die betreffende Seite auf der Webseite von Creative Commons ansieht (https://wiki.creativecommons.org/Best_practices_for_attribution). Gut zusammengefasst findet man auch Informationen zum Thema freie Lizenzen auf der Seite Open Content Lizenzen: Leitfaden in englischer Sprache, die von Lehrer-Online.de zusammengestellt wurde. Bei der Linksammlung und den verlinkten Broschüren finden sich nicht nur Ressourcen in englischer, sondern auch in deutscher Sprache, die sich als sehr hilfreich erweisen. Eine Restunsicherheit bliebt aber immer noch, zumindest bei mir...

Was ist also der Ausweg? CC0? Public Domain? Für mich irgendwie schon, denn sobald man ein Bild unter CC verändert, sollte man auch die ursprüngliche Version angeben. Und wenn diese auch eine veränderte Version ist, auch hier die ursprüngliche usw. Die Attribution kann da richtig lang und und übersichtlich werden...

Mittwoch, 19. November 2014

Lernen will gelernt sein

Menschen lernen unterschiedlich. Dieser Tatsache sind Lerntypendiskussionen geschuldet ebenso wie die Orientierung an unterschiedlichen Sinneskanälen, die in Unterricht und Lehre idealerweise angesprochen werden sollen. Dabei gilt es nicht zu vergessen, dass auch das Lernen gelernt sein will. Man sollte Lernenden deshalb nicht nur einen abwechslungsreichen Unterricht in Hinblick auf Methodik und Gestaltung liefern, sondern auch Hinweise darauf geben, wie man lernen kann. Lerner/innen brauchen Techniken, wie man effizient lernen und auch größere Stoffmengen bewältigen kann. Tipps und Tricks von den Lehrenden oder den Lernenden untereinander können da nicht schaden.

Einige Lerntechniken liefert der Beitrag Auf die Technik kommt es an. Dabei werden nicht nur unterschiedliche Techniken genannt, sondern diese auch beschrieben und Erklärungen dafür geliefert. Vielleicht kann sich die eine oder andere mit einzelnen Techniken identifizieren. Die Liste ist individuell erweiterbar, kann aber eine gute Basis dafür sein, sein eigenes Lernen zu reflektieren, um den Lernerinnen und Lernern zu helfen, selbst zu lernen.

Dienstag, 18. November 2014

Wikipedia als Quelle?

Am Freitag berichtete Reuters in Russia plans alternative version of 'Wikipedia': Russland plane eine alternative Version von Wikipedia. Ziel sei es, fundierte und vertrauenswürdige Informationen zu liefern.

Dieser Beitrag ist deshalb so spannend, weil – freilich vor einem anderen Hintergrund – immer wieder über die Vertauenswürdigkeit von Wikipedia diskutiert wird und sich auch die Qualitätssicherung auf Wikipedia irgendwie als schwierig erweist.

Wikipedia ist ein heikles Thema und die Positionen sind sehr heterogen. Soll man Wikipedia als Quelle vertrauen? Ist Wikipedia zitierbar? Stimmen die Informationen in Wikipedia? Jeder sollte die Antworten auf diese Fragen selbst finden. Vielleicht hilft eine, subjektiv zusammengestellte und beliebig erweiterbare Auswahl an Artikeln, Postings und Berichten, sich ein eigenes Bild zu machen:

Montag, 17. November 2014

Plagiate und Urheberrecht als Thema im Unterricht

Man kann junge Lerner/innen gar nicht früh genug für die Themen Plagiat und Urheberrecht sensibilisieren. Beide sind nicht nur gesetzlich interessante Themen, sie betreffen all jene, die in Forschung und Lehre tätig sind vielleicht beinahe täglich. Wo finde ich passende Ressourcen für meine Präsentationen? Was muss ich zitieren und was nicht? Wie muss ich richtig zitieren?

Eine wertvolle Ressourcensammlung rund um das Vermeiden von Plagiaten stellt Lehrer-online.de mit Plagiate vermeiden: Umgang mit Informationstechnik zur Verfügung. Dabei handelt es sich nicht nur um ein ausgearbeitetes Stundenkonzept, sondern auch um eine Auswahl an brauchbaren Links und Materialien rund um das Thema Plagiate und wenn man sie vermeiden kann.

Weitere ebenso tolle Ressourcensammlungen, die sich als Unterrichtsmaterialien direkt im Unterricht einsetzen lassen, die aber auch wertvolle weiterführende Informationen liefern, sind die folgenden Seiten von Lehrer-online.de:
Besonders hervorzuheben ist dabei die Tatsache, dass diese Unterrichtsmaterialien unter einer CC-Lizenz stehen und somit als Open Educational Resources wirklich direkt eingesetzt und weiterverwendet werden können.

Donnerstag, 6. November 2014

Auf ein Neues: WhatsApp und die Privatsphäre

Bereits an anderer Stelle habe ich über WhatsApp, die allgemeinen Bedenken und meine persönliche Sichtweise zu diesem allseits beliebten Messenger geschrieben. Und irgendwie hat sich da in letzter Zeit doch wieder was getan bei WhatsApp, nachdem es doch in den Monaten davor (und somit nach der Übernahme durch Facebook) ein wenig ruhig geworden ist um die App.

Immer wieder ist zu hören und lesen, dass sich die Nutzer/innen sehr wohl klar darüber sind, was WhatsApp im Hintergrund so alles speichert und somit weiß. Aber wie wurde mir erklärt: Was soll ich tun? Alle haben WhatsApp und wenn ich jetzt alleine zu einem anderen Anbieter wechsle, na was macht das denn dann für einen Sinn? Ich gebe zu, die Argumentation hat was, aber wollen wir wirklich so durchsichtig sein? Vor allem mit dem neuesten Coup von WhatsApp?

Seit neuestem gibt es bei WhatsApp, übrigens wie auch bei Facebook, kleine blaue Häkchen, die markieren, ob eine Nachricht gelesen wurde oder nicht. Die Ausrede - Sorry! Ich habe deine Nachricht nicht gesehen! - entfällt damit wohl, wie auch Spiegel Online resümiert. Die Welt zeigt uns in einer charmanten Weise, wie diese Gesehen- bzw. Gelesen-Funktion in der Realität aussieht. Ein Puzzlestein also mehr in der Analyse des WhatsApp-Nutzungsverhaltens. Denn dass WhatsApp ziemlich genau weiß, wann jemand die App aktiv nutzt und wann nicht, ist schon länger klar (Spiegel Online hat darüber schon am 23. September 2014 in Datenschutz: Telefonnummer verrät WhatsApp-Nutzungsverhalten berichtet).

Und besonders spannend finde ich dabei jene Menschen, die Kundenkarten ablehnen, weil sie Einkäufe nachverfolgbar machen, die aber fleißig WhatsApp nutzen. Ein kleiner (großer?) Widerspruch ist durchaus erkennbar...

Mittwoch, 5. November 2014

Was für Kinder und erwachsene Kinder

Manchmal findet man im Netz Fundstücke, die man gerne teilen möchte und die eigentlich in keine Kategorie der eigenen Arbeit hineinpassen. Dieser Blog beschäftigt sich grundsätzlich mit Werkzeugen aus dem Web 2.0, mit Open Educational Resources und Mobile Learning. Es sind also durchaus digitale Themen, oder wie man sie auch nennen will. Doch manchmal braucht man auch das Analoge oder  Ressourcen für das Analoge.

Und im heutigen Newsletter von Lehrer-Online.de habe ich eine Ressourcensammlung zum Thema Martini-Fest gefunden, die absolut teilenswert ist:

Linktipps zum Martinsfest

Es handelt sich hierbei nicht nur um Linktipps, also eine bloße Linksammlung, sondern um eine Ressourcensammlung. Hier finden sich:
  • informative Links zum Thema
  • Bastelanleitungen
  • Lieder und Geschichten zum Singen und Erzählen
  • Rezepte
Als Sammlung für die Schule würde ich meinen, hier werden alle Sinne angesprochen (abseits der Diskussion, ob es eine Engführung von Sinneskanälen und Lernen im Sinne von Lerntypen gibt). Das auditive Element wird genauso berücksichtigt wie das visuelle, das haptische genauso wie das gustatorische. Unabhängig vom Inhalt und Thema dieser Ressourcensammlung kann man sie - in meinen Augen - als ein gelungenes Beispiel einer Sammlung sehen, die unterschiedliche Kanäle, Fertigkeiten und Kompetenzen anspricht und somit ein rundes Lernerlebnis erlauben.