Freitag, 29. Januar 2016

Mediennutzung von Lehrenden: einige aktuelle Beobachtungen

Ich bin in der letzten Zeit viel herum gekommen, habe einige Workshops und Seminare besucht und dabei wieder mal gemerkt, dass der Einsatz digitaler Medien im Unterricht doch so einiges an Stressmomenten zu verursachen scheint. Hier drei zentralen Beobachtungen:
Quelle: Pixabay (CC0)
  • Zum einen herrscht viel Angst in Bezug auf die Qualität der Materialien, die Daten und auch die Zuverlässigkeit von Web-Anwendungen vor. Und auch die Angst viel Zeit investieren zu müssen, z.B. in Recherchen, Trainings und einen neuen Erstellprozess, ist deutlich zu spüren.
  • Zum anderen wird mit einer gewissen Arglosigkeit an das Thema herangegangen, die eine kritische Reflexion vermissen lässt. Ich bin mir nicht sicher, woher diese beinahe schizophrene Einstellung kommt, bin aber gleichsam ein wenig erschrocken, dass sie so verbreitet ist. Dinge werden einfach verwendet und eingesetzt, ohne sie zu hinterfragen.
  • Wobei gleichzeitig eine gewisse Euphorie und der Wille, diese Anwendungen und Ressourcen sinnvoll und ohne vergeudeten Aufwand in den Unterricht zu integrieren, zu spüren sind.
Diese Wahrnehmungen zeigen sich konkret in folgenden Umständen (zumindest in meiner Wahrnehmung):
Quelle: Pixabay (CC0)
Und wenn hier die Basis nicht stimmt, ist es auch schwierig, Anwendungen und Ressourcen aus dem Web sinnvoll und angstfrei in den eigenen Unterricht zu integrieren. Das ist absolut verständlich. Und ich habe lange gegrübelt, woran diese – sagen wir – Mangelsituation liegen mag. Nik Peachey (@NikPeachey) scheint es ähnlich ergangen zu sein. Jedenfalls hat er in einem Blogbeitrag 11 Reasons why teachers don’t use technology zusammengefasst. Und die Gründe, die er hier zusammenfasst, entsprechen durchaus auch meiner Vermutung und Wahrnehmung. Diese Situation zu ändern, ist eine Herausforderung, die ich gerne in Angriff nehme.

PS: Hier übrigens ein Tipp zum Erstellen sicherer Passwörter ;-)

Donnerstag, 28. Januar 2016

Google Formulare mit Zeitlimit oder als Quiz

Google Formulare ist ein großartiges Tool, das sich nicht nur zum Erstellen von Umfragen eignet, sondern auch zum Erstellen von Quizzes. Um dies zu erreichen, ist das Add-on Flubaroo notwendig, das, kurz gesagt, über den Vergleich unterschiedlicher Eingaben funktioniert. Erstellt die Lehrperson eine Umfrage und füllt diese anschließend mit den "erwarteten" oder "richtigen" Lösungen aus, so nimmt Flubaroo diesen Fragebogen als Referenz, an dem die Leistungen der Lernenden gemessen werden. So wird aus einer Umfrage ein Quiz.

Quelle: Pixabay (CC0)
Eine zweite spannende und hilfreiche Funktion bzw. ein interessantes Add-on, nämlich Form Limiter, hat Richard Byrne in seinem Blog beschrieben und dazu auch gleich ein kurzes Video verfasst, um die Funktion bzw. die Anwendung zu veranschaulichen. Es geht hierbei darum, ein Zeitlimit in Umfragen via Google Formulare einzubauen. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, direkt im Script ein Limit zu setzen. Auch hierfür gibt es eine Anleitung.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Padlet und seine Möglichkeiten (Teil 2)

Ich habe ja schon mal erklärt, dass ich Padlet eigentlich ganz gerne einsetze. So um die Weihnachtszeit hat mir dann ein Padlet-Newsletter ein paar weitere Möglichkeiten gezeigt, wie sich dieses Tool in den Unterricht einsetzen lässt. Padlet fordert seine Nutzer/innen auf, ihre Ideen und Anwendungsszenarien bekannt zu geben und dabei schon eine sehr spannende und umfangreiche Sammlung zusammengestellt, die Beispiele aus allen Fächern und Bereichen liefert.

Beispiele aus dem Newletter

Quelle: Pixabay (CC0)

Padlet Blog

Und bei dieser Gelegenheit bin ich dann auch auf den Padlet Blog Graffiti gestoßen, der zwar ein wenig übersichtlich ist, aber dennoch gute Einblicke und Beispiele liefert. Hier noch zwei Fundstücke:



Dienstag, 12. Januar 2016

Bilder unter CC0 (Public Domain)

Ich bin ständig auf der Suche nach Bildquellen, die unter CC0, also Public Domain, oder zumindest einer möglichst freien Creative Commons Lizenz stehen. Einige habe ich auch schon gebloggt, aber ich bin auch immer froh, wenn mir neue Quellen unterkommen. Ich liebe es, die Bilder durchzusehen, das eine oder andere dann auch herunterzuladen und weiterzuverwenden. [Hier übrigens ein paar Tipps zur Umgestaltung und Bearbeitung von Bildern für Social Media-Kanäle.] Und bei CC0 auch ganz ohne Bedenken.

Quelle: Pixabay (CC0)
Und weil ich mir manchmal wie ein kleines Eichhörnchen vorkomme, freue ich mich riesig, wenn andere sich die Arbeit antun, nach Bildquellen zu suchen und ihre Ergebnisse schön und übersichtlich zusammenfassen. :-)