Montag, 10. April 2017

Strategien und Trampelpfade: der Nachrichtendschungel

Wir alle wissen, wie schwierig es zurzeit ist, sich im Nachrichten- und Informationsdschungel zurechtzufinden. Es gibt Menschen und Medien, die bewusst Falschmeldungen streuen, sogenannte Fake News, Hoaxes oder Ähnliches. Es gibt Bots, die Nachrichten schreiben. Das sind keine Menschen, sondern Maschinen. Ob Mensch oder Maschine, ist in den meisten Fällen und auf den ersten Blick nicht mehr zu unterscheiden. Jöran Muuß-Merholz (@joeranDE) hat hierzu ein kompaktes, kurzweiliges und zu empfehlendes Interview für ZDF heute+ gegeben.

Der erste Blick, er macht aber den Unterschied aus. Beim Scrollen durch die Timeline wird der Blick auf reißerische Titel, schöne Bilder und speziellen Content, Katzen und Babys beispielsweise, gelenkt.

Quelle: Pixabay (CC0)
Erst der zweite Blick verrät aber die Wahrheit hinter der schönen Verpackung… Lassen wir uns aber auf den zweiten Blick überhaupt ein? Leben wir nicht in einer Zeit der Mikro-Inhalte, in der Menschen für die tiefe Lektüre gar keine Zeit mehr haben? Oder sich ob der Fülle an Informationen überfordert fühlen? Umso wichtiger ist es, Strategien zu entwickeln, im Nachrichtenwirrwarr den Überblick nicht zu verlieren, relevante von irrelevanten und falsche von richtigen Nachrichten zu identifizieren, um keinen Fake News oder Alternativen Wahrheiten aufzusitzen.

Um derartige Strategien geht es in den folgenden drei Gastbeiträgen auf diesem Blog. Entstanden sind sie im Zuge eines Take Home Exams, das mein Kollege Gerald Geier (@elgerinio) und ich im letzten Semester in einem Kurs an der Universität Graz gegeben haben. Der Kurs hieß Lernen und Arbeiten mit digitalen Technologien: Herausforderungen und Potenziale und hatte sich zum Ziel gesetzt, unterschiedliche Trends und Möglichkeiten des Lernens und Arbeitens mit Technologien aufzuzeigen, zu besprechen und vor allem kritisch zu betrachten.

Quelle: Pixabay (CC0)

Eine Aufgabe der Abschlussklausur bestand darin, zehn Strategien zu formulieren, wie man eben der Masse an Informationen Herr (oder Dame) wird. Drei der Beiträge darf ich nun, mit dem Einverständnis der Studierenden, hier veröffentlichen. Sie haben die Aufgabe wirklich wunderbar erfüllt und Anleitungen geschrieben, die ich so vielen Menschen in die Hand geben möchte.

Ein herzliches Danke an (in alphabetischer Reihenfolge) Marina Faffelberger, Sandra Heibl und Oliver Leersch für die Beiträge.

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